Tatami ohne Pestizide

Im Sortiment von Sato zählt der Tatami zu den wichtigsten Produkten. Man kann die japanischen Bodenmatten in unterschiedlichen Grössen bestellen, um eine ganz persönliche Wohn-, Schlaf, Arbeits- oder Rückzugs­umgebung zu erschaffen. Die Sato-Tatami können direkt auf den Zimmerboden gelegt werden, ob auf Stein, Parkett oder Teppich, mit oder ohne Bodenheizung. Zusätzlich sind sie ein natürlicher Bestandteil verschiedener Sato-Betten. Mit dem Tatami lässt sich so auf einfache Weise eine japanisch anmutende, zeitlose und minimalistische Wohnatmosphäre erschaffen. Produziert werden die Sato-Tatami in Taiwan nach japanischer Industrienorm JIS 5901 (siehe Zertifikat ganz unten). Dazu gehört, dass die Sato-Tatami – im Gegensatz zu vielen in Europa angebotenen Tatami – garantiert ohne Pestizide hergestellt werden. Damit sich weder Ungeziefer noch Keime einnisten, wird mit einer 2-maligen Hitzebehandlung gearbeitet. Dank dieser strengen Vorgaben erreicht der Sato-Tatami bei sachgemässer Behandlung eine sehr lange Lebensdauer. Es verwundert daher nicht, dass 90 Prozent der Produktion des Herstellers von Sato – ein Familienunternehmen in 3. Generation – an Tatami-Händler in Japan geliefert werden. Auch zu beachten ist, dass ein Tatami nach japanischem Standard eine maximale Breite von 90 Zentimetern aufweist. 

Der Tatami in Japan

Der Tatami ist der natürliche Bodenbelag in der traditionellen japanischen Wohnkultur. Es handelt sich um eine aus Reisstroh (jp. inawara) hergestellte Matte, deren Oberseiten aus einer dünnen Binsenmatte (jp. goza) besteht. Seitlich eingefasst wird der Tatami mit einem schwarzen Textilband (jp. beri). Seine Beschaffenheit ermöglicht ein flexibles und hygienisches Wohnen, das die Schuhe in den Aussenbereich verbannt. Tagsüber sitzt, arbeitet und verweilt man auf dem Tatami, in der Nacht wird er zur Schlafstätte, indem der Futon aus dem Schrank geholt und ausgerollt wird. Anfänglich grün wird die Farbe Oberfläche durch die Lichteinwirkung im Laufe der Zeit gelblich. So entwickelt sich über die Jahre ein natürlicher Charme, der von der Geschichte seiner Bewohner erzählt. Einst war der Tatami der allgemein verwendete Bodenbelag japanischer Häuser. In den modernen, urbanen Wohnungen beschränkt sich diese Unterlage zumeist auf ein einzelnes Zimmer, das sogenannte Washitsu («das Japan-Zimmer»), das Gäste- oder auch Wohnzimmer sein kann. 

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